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Familienpaddelfreizeit – Von Coswig nach Dessau

Von Coswig nach Dessau die Elbe stromab Familienpaddelfreizeit am 19. Juli 2020 34 Paddler*innen zwischen 6 und 56 Jahren waren aus der Gemeinde Mulde-Fuhne (Wolfen-Nord, Bobbau, Raguhn, Jeßnitz) und der Gemeinde St. Peter und Kreuz nach Coswig angereist. Am Vortag waren bereits alle helfenden Kräfte versammelt und luden die Paddelboote auf die Anhänger und brachten sie von der Junkers Paddelgemeinschaft e.V. aus Dessau in den Kanuverein nach Coswig. Zu dem Team der Helfer*innen gehörten zwei Steuermänner von der Junkers Paddelgemeinschaft Dessau, die die großen Kanadier lenkten, aber auch die jugendlichen Teamer aus den Gemeinden Josephine Strübing (16 Jahre) und Richard Leidiger (15Jahre). Außerdem, der seit einem Jahr im Wolfener Christophorus-Haus tätige Pfarrer Steffen Schulz und Gemeindepfarrerin Ulrike Bischoff. Sie beide verbindet das gemeinsame Hobby „Paddeln“. So lag die Idee nahe, sich zusammen auf den Weg übers Wasser zu begeben. Die Helfer*innen zelteten auf dem familienfreundlichen Coswiger Vereinsgelände auf dem Elbufer, einige Teilnehmende waren auch schon hinzugekommen. Am Folgetag wurden elf teilnehmende Familien willkommen geheißen und auf die Boote verteilt. Nach einer Andacht ließen sich die Teilnehmenden an die 16 km stromab treiben. Gute acht Kilometer vor Dessau wurde ein gemeinsames Picknick mit selbst mitgebrachten Speisen an einer der Elbbuhnen mit einem weitläufigen Sandstrand eingelegt. Es gab genug Zeit zum Spielen, Baden, Essen und Schlafen. Am späten Nachmittag kamen in Dessau in der Junkers Paddelgemeinschaft alle vollständig nach einem langen Paddeltag bei idealem Wetter mit viel Sonne und wenig Wind in bester Laune an. Steuermann Uwe Schumann aus der Junkers Paddelgemeinschaft blickt auf den Tag fasziniert zurück: „Ich habe eine Gruppe erlebt, die sehr aufeinander geachtet hat. Jeder hat geholfen, wo es ging. Da gab es überdurchschnittlich viele Kümmerer unter euch. Es ist toll zu sehen, dass Jugendliche wie Richard und Josephine sich einbringen und dieses Projekt unterstützen. So etwas gibt es ja kaum noch. Das war toll“. Nachdem die Boote geputzt und in das Bootshaus zurückgebracht worden waren, versammelten sich die Teilnehmenden ein letztes Mal und stellten sich zum Abschluss unter den Segen Gottes. „Gott sei Dank durften wir diesen Tag erleben“ verabschiedet sich Pfarrer Schulz. Auch im nächsten Jahr ist eine Paddelfreizeit angedacht, wobei sie dann hoffentlich wie noch vor der Coronazeit geplant, mindestens zwei Tage stattfinden wird. Pfarrerin Ulrike Bischoff

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