Zukunft der KirchGemeinde

Liebe Gemeindeglieder von St. Peter und Kreuz!

Wir kriegen keinen neuen Pfarrer! Aber: Wir kriegen eine Pfarrerin, sogar eine Bischöffin! Aber der Reihe nach:

Wer bei der Gemeindeversammlung war, die im Anschluss an den Gottesdienst mit dem Kirchenpräsidenten am 11. Februar in der Kreuzkirche stattgefunden hatte, hat schon einiges gehört. Dennoch kursieren mancherlei Gerüchte. Was ganz deutlich aus dem Munde des Kirchenpräsidenten zu vernehmen war, war ein Name: Sie heißt Ulrike Bischoff und hat kürzlich ihr Zweites Theologisches Examen bestanden, sie ist also eine Berufsanfängerin.

Die ehemalige Pfarrstelleninhaberin Elisabeth Preckel war damals von der Landeskirche in ihre Stelle eingesetzt worden. Bei Neubesetzung hätte eigentlich die Gemeinde das Besetzungsrecht gehabt. Die Stellenanzeige schlummert schon seit Monaten in den Unterlagen des fleißigen Gemeindekirchenrates. Und es wäre zu erwarten gewesen, dass sich 20 Koryphäen darauf bewerben und wir die Qual der Wahl gehabt hätten, uns jemanden darunter auszusuchen.

Wollten wir aber nicht. Als Kirchenpräsident Liebig in seiner Eigenschaft als Personaldezernent dem Gemeindekirchenrat den

Vorschlag machte, dass die Gemeinde das Besetzungsrecht zugunsten einer jungen Entsendungspfarrerin zurückgeben sollte und wir den Namen „Ulrike Bischoff“ hörten, wurde einhellig die Meinung geäußert: „Die nehmen wir.“ Denn Ulrike Bischoff ist in der Gemeinde keine Unbekannte, mehrmals  hat sie mit Gottesdiensten in der Vakanzzeit ausgeholfen, auch für Karfreitag hat sie in  Törten den Gottesdienst übernommen!

Wie geht es also weiter? Ja, sie wird in das Törtener Pfarrhaus einziehen und ihr Dienstantritt wird der 1. August sein. Als Vakanzverwalterin kann ich nur Luftsprünge machen, denn das von der Landeskirche zur Besinnung verordnete Vakanzjahr wäre frühestens am 1. Oktober vorbei gewesen und ich befürchtete noch langwierige Bewerbungsprozeduren. Ich habe zwar eine äußerst nette und selbständige Kirchengemeinde kennengelernt, aber das alles so „nebenbei“ zu managen verlangt mir einiges ab. Daher bin ich sicher, dass auch eine Berufsanfängerin von der Gemeinde gut unterstützt und ermutigt wird. Also, für alle ein guter „Deal“.

Wir freuen uns also auf Ulrike Bischoff, die zunächst für 3 Jahre als Pfarrerin i. E. (im Entsendungsdienst) mit der Option auf Verlängerung angestellt wird, denn nach den drei Jahren können sich alle Seiten noch einmal äußern, ob man denn auch zueinander passt.

Ich grüße Sie mit einem kurzen Bibelspruch: „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu.“ (Offenbarung 21, 5).

Ihre Vakanzpfarrerin Swantje Adam

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